Anästhesie und Geburt

Für eine Kaiserschnittentbindung stehen prinzipiell drei verschiedene Anästhesieverfahren zur Verfügung:

  • Voll- oder Allgemeinnarkose
  • Spinalanästhesie
  • Periduralanästhesie


Die Spinal- und Periduralanästhesie sind die sogenannten „Rückenmarknahen Verfahren“, bei denen zur Kaiserschnittentbindung nur die untere Körperhälfte der Mutter vorübergehend narkotisiert bzw. betäubt wird. Somit kann die werdende Mutter trotz Operation die Geburt ihres Kindes bewusst miterleben. Auch der werdende Vater kann bei dieser Art der Narkose seiner Frau im Operationssaal zur Seite stehen.
Ferner haben die rückenmarknahen Anästhesieverfahren nur eine sehr kleine Rate schwerwiegender Nebenwirkungen für Mutter und Kind und stellen für die „beiden Patienten“ somit die erheblich sicherere Vorgehensweise dar. Deswegen erfreuen sich diese Verfahren einer immer größer werdenden Beliebtheit bei den Schwangeren.

Auch die Vollnarkose ist ein mögliches Verfahren zur Kaiserschnittentbindung, welches wir auf Wunsch der Patientin anbieten. Über die speziell für Sie am besten geeignete Anästhesieform klären wir Sie selbstverständlich gern in einem vorbereitenden Gespräch auf.

Die enge Zusammenarbeit aller mit der Geburt befassten Fachkollegen (Geburtshelfer, Anästhesisten, Neonatologen) sorgen für ein hohes Maß an Sicherheit für Mütter und Neugeborene in unserem Krankenhaus.

Wir Anästhesisten des Hauses werden stets unseren Beitrag dazu leisten, dass die Geburt Ihres Kindes schmerzarm, komplikationsfrei, sorglos und natürlich unvergesslich für Sie bleiben wird.

Klinik: Anästhesie

Ärztliche Leitung:
Prof. Dr. Stephan Klaus

Chefarztsekretariat
Petra Schräder
Tel: 02501-17 2421
Fax: 02501-17 2427

E-Mail an die Anästhesie

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