Erkrankungen der Schilddrüse


Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose): Sie wird in der Regel durch den medikamentösen Ersatz der Hormone behandelt.

Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose): Neben einer medikamentösen Behandlung oder einer inneren Bestrahlung (Radiojodtherapie) ist hier häufig eine Operation erforderlich. Die Menge der ausgeschütteten Schilddrüsenhormone lässt sich durch eine spezielle Blutuntersuchung exakt messen.

Kropf (Struma): Damit bezeichnet man jede Vergrößerung der Schilddrüse. Dass das Organ an Umfang zunimmt, macht sich oft als Engegefühl am Hals oder als Zunahme des Halsumfanges bemerkbar. Ein großer Kropf kann auf die Nachbarorgane drücken und dadurch erhebliche Beschwerden verursachen, etwa Schluckstörungen, Heiserkeit oder auch Atemnot. Beim so genannten „Tauchkropf“ entwickeln sich große Strumaknoten bis hinter das Brustbein (retrosternale Struma). Sie können zu einer Stauung des Blutflusses führen, so dass Kopf und Hals nicht mehr ausreichend versorgt werden. Die häufigste Ursache für die Kropfbildung ist ein Jodmangel im Körper. Wesentlich seltenere Ursachen sind Entzündungen (Thyreoiditis), Autoimmun-Krankheiten (Basedowstruma) sowie gutartige (Zysten, Adenome) oder bösartige Geschwülste.

Die Kropfbildung kann gleichmäßig oder knotenförmig sein. Anzahl und Größe der Knoten oder Zysten sowie die Gesamtgröße des Kropfes lassen sich durch eine Ultraschalluntersuchung bestimmen. Zur genauen Funktionsprüfung der Schilddrüse dient in aller Regel ein Szintigramm. Damit können wir so genannte „heiße Knoten" aus überaktivem Schilddrüsengewebe von „kalten Knoten“ aus degenerierten oder rein flüssigkeitsgefüllten Bezirken unterscheiden. Bereits ein einzelner überaktiver Drüsenknoten kann den empfindlichen Regelkreis im Hormonhaushalt durchbrechen und eine dauerhafte Überfunktion der Schilddrüse verursachen.

Kalte Knoten können sich in seltenen Fällen zu bösartigen Wucherungen entwickeln. Eine gesicherte Diagnostik ist erst durch die Operation und die anschließende mikroskopische Untersuchung des entfernten Gewebes möglich.

Klinik Chirurgie I

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