Basisosteotomie

Diese OP-Methode an der Basis des ersten Mittelfußknochens ist relativ aufwändig und kommt daher für Patienten in Betracht, die unter einem ausgeprägten Spreizfuß und einem großen Hallux valgus-Winkel leiden.

Die Knochendurchtrennung (Osteotomie) können wir auf verschiedene Weise durchführen: als bogenförmige Osteotomie oder als öffnende und schließende Keilosteotomie. Wie der Knochen anschließend stabilisiert wird, hängt vom Verfahren ab und kann entweder mit einer Schraube oder einer kleinen Titanplatte erfolgen. Dieser Eingriff wird in der Regel mit einer Weichteilkorrektur an der Grundgelenkkapsel kombiniert.

Nachbehandlung
Nach allen Korrekturoperationen an der Großzehe wird ein spezieller Verband angelegt, der die Zehe in der gewünschten Position fixiert. Diese Verbandstechnik wird beibehalten, bis wir nach rund 12 Tagen die Fäden ziehen können. Anschließend tragen die Patienten über Nacht zirka 3 bis 6 Monate eine Hallux valgus-Nachtschiene.

Unmittelbar nach der Operation kann in der Regel der Fuß dank eines speziellen Verbandschuhs wieder voll belastet werden. Diesen Verbandschuh tragen die Patienten bis zu 6 Wochen nach der Operation. Frühestens nach drei 3 Monaten entfernen wir die eingebrachten Titanschrauben bzw. die Titanplatte. Bei älteren Patienten können einzelne Schrauben auch dauerhaft verbleiben, sofern sie keine Beschwerden verursachen.

Klinik Chirurgie II

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