Knie

Unsere Kniegelenke werden buchstäblich auf Schritt und Tritt belastet. Und mit den Jahren nutzt sich der Knorpel in den Gelenken ab. Ein fortgeschrittener Gelenkverschleiß (Arthrose) verursacht Bewegungs- und Belastungsschmerzen. Außerdem schränkt sich das Bewegungsausmaß des Gelenks zunehmend ein. Beim Knie kann das zum Beispiel dazu führen, dass man es nicht mehr ganz ausstrecken kann und dass es daher immer leicht gebeugt bleibt.

Wenn die Lebensqualität und die Beweglichkeit des Kniegelenks durch einen Verschleiß so sehr eingeschränkt sind, dass konservative Maßnahmen (Injektionen, Krankengymnastik und Schmerztherapie) keine ausreichende Linderung mehr bringen, ist häufig eine Kniegelenksprothese die Folge.

Bei einem künstlichen Kniegelenk handelt es sich oft um einen Oberflächenersatz, d. h. es wird nur so viel Knochen wie nötig entfernt. Anschließend wird die Prothese aufgesetzt (ähnlich wie zum Beispiel eine Zahnkrone) und mit Zement fixiert. Wenn allerdings das Kniegelenk zusätzlich noch im Bereich der Bänder instabil ist, dann müssen wir auf andere Prothesen ausweichen, die die Führung des Kniegelenks übernehmen.

In unserer Sprechstunde erläutern wir Ihnen ausführlich die operative Vorgehensweise. Röntgenbilder liefern uns die Planungsgrundlage, um das für Sie individuell passende Modell auszuwählen.
Bei der Operation setzen wir in der Regel ein navigationsgestütztes Computersystem ein: Es funktioniert ähnlich wie die Navigation, die Sie aus dem Auto kennen: Zunächst geben wir ein Ziel ein (in diesem Fall: die perfekte Lage der Prothese). Anschließend berechnet  die Navigation anhand der individuellen Anatomie der Patienten den optimalen Sitz des künstlichen Gelenks. 

Unsere Informationsbroschüre zum Download.

Filmbeitrag vom Seniorama Magazin zum Kniegelenkersatz im Herz-Jesu-Krankenhaus
    (Beitrag beginnt  00.40)

 

 

Klinik Chirurgie II

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Dr. Friedrich Georg Scherf

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