Liebe Patientinnen und Patienten,

Ein gesundes Herz schlägt rund 60 bis 100 Mal in der Minute. Es registriert, ob wir gesund sind, uns krank fühlen oder unter Stress stehen, und es reagiert entsprechend darauf. Unser Herz passt seinen Rhythmus also problemlos an jede Lebenssituation an. Wenn das Organ allerdings selbst erkrankt, gelingt die Anpassung nicht mehr ganz so gut und unser Lebensmotor gerät ins Stottern. Es kann sogar passieren, dass unser Lebensmotor nicht mehr selbständig und störungsfrei arbeitet. Wenn das Herz jedoch seine Funktion nicht mehr erfüllt und der Organismus zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe erhält, kann dies zu lebensbedrohlichen Situationen führen.

Der besondere Schwerpunkt der Abteilung für Kardiologie liegt daher in der Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen. Dazu gehören etwa Herzrhythmusstörungen, eine Herzschwäche, die häufig durch Bluthochdruck verursacht wird, die Koronare Herzerkrankung oder Herzklappenfehler. Wir behandeln die Patienten nicht nur auf der Normalstation, sondern sind auch für schwer kranke Menschen da, die auf der Überwachungsstation und der Intensivstation betreut werden.

Wir bieten Ihnen alle gängigen konventionellen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden an – angefangen vom EKG, der Ergometrie (Belastungs-EKG) und dem Langzeit-EKG über die Langzeit-Blutdruckmessung und die Echokardiographe (inklusive Stress- und transösophageale Echokardiographie) bis hin zur Kipptischuntersuchung.

Zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen implantieren wir alle modernen Herzschrittmacher- und Defibrillatorsysteme und -fabrikate und können selbstverständlich auch die Kontrolluntersuchungen durchführen.

Außerdem verfügen wir im Herz-Jesu-Krankenhaus über spezielle bildgebende Verfahren. Mit Hilfe der Magnetresonanztomographie des Herzens (Kardio-MRT) und der Computertomographie des Herzens (Kardio-CT) lassen sich die Funktion des Organs, seine Durchblutung sowie die gesamte Anatomie hervorragend visualisieren. Dadurch wird häufig eine invasive Maßnahme (z.B. eine Herzkatheteruntersuchung) verzichtbar. Sollte die Untersuchung im Herzkatheterlabor jedoch notwendig sein, ist durch eine enge Kooperation mit den umliegenden Krankenhäusern der Eingriff jederzeit möglich.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

Dr. Gabor Egervari
Leiter der Kardiologie

Dr. Gabor Egervari

Leiter der Kardiologie

Vita

11/1999-11/2005 Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg, Promotion

Facharztausbildung

2012 Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie
2015 Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Ärztliche Tätigkeit

  • 2005-2007 Assistenzarzt am St. Bernward-Krankenhaus in Hildesheim: Innere Medizin (Kardiologie/Gastroenterologie)
  • 2007-2012 Assistenzarzt im Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster: Innere Medizin (Nephrologie/Gastroenterologie)
  • 2012-2015 Facharzt im Josephs-Hospital-Warendorf: Innere Medizin (Kardiologie)
  • 10-12/2015 Hospitation im Elisabeth-Hospital in Essen: Kardiale Bildgebung: Kardio-MRT und Kardio-CT
  • seit 01.01.2016    Leiter der Kardiologie im Herz-Jesu-KH Münster

Medizinisch-humanitäre Hilfsprojekte

2007-2011 jährliche Teilnahme für je drei Wochen (in Ghana und Mexiko), 2010 und 2011 als Ärztlicher Leiter der medizinischen Mission (medicalmissionnetwork.de)



Dr. Bernd-Christoph Werlemann

Oberarzt

Kardiologie

Ärztliche Leitung:
Dr. Gabor Egervari

Sekretariat:
Elke Grosche
Marlies Beckmann

Tel: 02501-17 2586
Fax: 02501-17 2459

E-Mail an die Kardiologie


Privatsprechstunde
Terminvereinbarungen über das Sekretariat Tel: 02501-17 2586