Diagnostik

Um Rhythmusprobleme des Herzens zu diagnostizieren ist das Ruhe-EKG unerlässlich. Manchmal ist auch ein 24-Stunden-EKG ratsam. Für spezielle Fragestellungen – bei z.B. nur selten auftretenden Herzrhythmusstörungen oder bei Taktentgleisungen, die die im 24-Stunden-EKG nicht erfasst wurden – kann ein externes EKG auch über einen längeren Zeitraum (14 Tage oder sogar länger) angelegt werden, um den Herzrhythmus im normalen Alltag zu erfassen. Gelegentlich ist auch ein EKG unter Belastung notwendig. Dazu fahren die Patienten auf einem Ergometer Fahrrad, während ihre Herzaktivität gemessen wird.

Eine besondere Diagnostik bieten wir Patienten an, die unter kurzen Ohnmachtsanfällen, den so genannten Synkopen leiden. Um herauszufinden, ob die Bewusstseinsverluste auf eine Herzrhythmusstörung zurückzuführen sind, implantieren wir im Rahmen eines kurzstationären Aufenthaltes bei einem minimal-invasiven Eingriff in Brustnähe unter der Haut einen kleinen Chip, auch Eventrekorder genannt. Er zeichnet über einen Zeitraum von drei Jahren die elektrische Aktivität des Herzens auf. Tritt nun eine Bewusstlosigkeit auf, der eine Rhythmusstörung zugrundeliegt, dann können wir beim Auslesen der Daten erkennen, ob der Ohnmachtsanfall mit einem Aussetzen der Herztätigkeit einhergegangen ist, und eine entsprechende Therapie einleiten.

Kardiologie

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