Therapie

Bei der Behandlung der Herzschwäche ist es entscheidend, die zugrunde liegende Ursache in den Griff zu bekommen – sofern sie behandelbar ist. Das heißt also die Sauerstoffversorgung der Herzkranzgefäße durch eine Operation oder eine Weitung der Herzkranzgefäße zu verbessern, Klappenfehler zu behandeln, und den Herzrhythmus zu normalisieren. Fast immer ist jedoch eine (zusätzliche) dauerhafte medikamentöse Therapie notwendig. Jeder Betroffene kann aber auch selbst einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung seines Gesundheitszustandes liefern – durch den Verzicht auf Nikotin, eine gesunde Ernährung (salzarme Kost), eine Reduktion des Alkoholkonsums und eine Gewichtsabnahme.

Eine Herzschwäche lässt sich gut medikamentös behandeln, und für viele Patienten ist diese Therapie mit bewährten Präparaten (etwa Betablocker, ACE-Hemmer oder Sartane), aber auch mit neueren Medikamenten ausreichend. Entwässernde Medikamente können zusätzlich ein Zuviel an Flüssigkeit aus dem Körper ausschwemmen. Da viele Patienten mit einer Herzinsuffizienz auch unter einem Eisenmangel leiden, ist die Gabe von Eisenpräparaten sinnvoll und verbessert wieder die Leistungsfähigkeit.

Häufig ist bei einer Herzschwäche auch die Funktion der Nieren eingeschränkt. Denn wenn das Herz nicht mehr richtig arbeitet, dann werden die Nieren nicht ausreichend durchblutet und können den Körper nicht mehr vollständig entgiften oder entwässern. Daher gibt es eine enge Kooperation mit der Klinik für Nephrologie. Denn gelegentlich benötigen Patienten bei einer Herz- und Niereninsuffizienz – zumindest vorübergehend – eine Dialyse, also eine Nierenersatztherapie. Wichtig ist dann, rechtzeitig mit der Dialyse zu beginnen, bevor die Schädigungen an Herz und Nieren weiter fortschreiten. Das Herz-Jesu-Krankenhaus bietet alle Formen der Dialyse an. Eine Weiterbehandlung der Patienten erfolgt im Anschluss in unserer Nierenambulanz.

Kardiologie

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