Diagnostik

Zur Diagnostik einer KHK gehören neben einer Blutuntersuchung im Labor, die auf eine verminderte Durchblutung des Herzmuskels hinweisen, vor allem folgende Verfahren:

  • EKG und Belastungs-EKG geben ersten Aufschluss über Durchblutungsstörungen des Herzmuskels sowie über einen möglicherweise abgelaufenen Herzinfarkt.  
  • Mit Hilfe der Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) lassen sich die Herzkammern gut beurteilen und Bewegungsstörungen der Herzwand aufdecken. Mit Hilfe der Stress-Echokardiographie können wir feststellen, ob die Herzwände unter Belastung nicht normal arbeiten – ein Hinweis auf Engstellen (Stenosen) in den Herzkranzgefäßen.
  • Eine Computertomographie des Herzens (Kardio-CT) macht sichtbar, ob die Koronararterien frei oder durch Ablagerungen verengt sind. Selbst kleinste Engstellen an den Innenwänden der Gefäße können wir dank der Kardio-CT entdecken. Das Herz-Jesu-Krankenhaus verfügt über ein hochleistungsfähiges CT-Gerät. Das Herz wird in brillanter 3-D-Bildqualität erfasst. Zugleich reduziert die innovative Technik die Strahlenbelastung für die Patienten deutlich: Weil das Gerät so schnell wie ein Wimpernschlag um die Organe rotiert und zugleich über einen Hochleistungsrechner verfügt, verringert sich die Strahlenbelastung gegenüber älteren Modellen um 75 bis 80 Prozent.
  • Die Magnetresonanztomographie des Herzens (Kardio-MRT), die ohne Strahlenbelastung auskommt, deckt – vor allem unter Belastung – Durchblutungsstörungen und Engstellen des Herzmuskels auf. Nicht zuletzt lassen sich auf den Schnittbildern der MRT eine Herzmuskelentzündung oder die Folgen eines Herzinfarkts erkennen. Das Herz-Jesu-Krankenhaus verfügt über ein modernes Kardio-MRT-Gerät.
  • Mit Hilfe der Pulswellenanalyse können wir Aussagen über den Zustand der Gefäße treffen; sie ist daher ein zusätzliches und interessantes Instrument, um die Steifigkeit der Gefäße, um damit das tatsächliche Gefäßalter zu errechnen. Außerdem erhält man durch diese Untersuchung Hinweise darauf, ob der hohe Druck des Blutes bereits zu Kalkablagerungen in den Gefäßen geführt hat.

Häufig wird zu diagnostischen Zwecken eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt. Dieser invasive Eingriff ist jedoch in bis zu zwei Drittel aller Fälle überflüssig, weil die Diagnostik durch die Summe der konventionellen Verfahren meistens völlig ausreicht. Sowohl die Kardio-MRT als auch die Kardio-CT führen wir in Zusammenarbeit mit der Radiologie unseres Hauses durch.

Brustschmerzen muss jedoch nicht immer eine Koronare Herzerkrankung zugrunde liegen; sehr oft sind Beschwerden des Bewegungsapparates oder Magen-Darm-Erkrankungen (z.B. Entzündung der Speiseröhre) die Ursache. Daher arbeiten wir Hand in Hand mit den entsprechenden Fachabteilungen Gastroenterologie sowie Unfallchirurgie zusammen, so dass eine komplette Abklärung in jedem Fall gewährleistet ist.

Therapie der KHK

Kardiologie

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Dr. Gabor Egervari

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