Das Manchester-Triage-System

Das Manchester-Triage-System ist ein etabliertes Verfahren zur Ersteinschätzung von Notfallpatienten: Es wurde vor einiger Zeit im englischen Manchester von Ärzten und Pflegekräften erarbeitet und hat sich in der Zwischenzeit zu einer standardisierten und international angewandten Methode entwickelt.

Und so funktioniert das Verfahren: Wer als Notfallpatient zu uns kommt, wird direkt nach der Anmeldung von einer geschulten pflegerischen zu seinen Beschwerden befragt. Mit Hilfe eines standardisierten Fragenkataloges erfassen wir verschiedene medizinische Kriterien, mit denen wir bewerten können, wie schnell die Behandlung einsetzen muss. Sie werden in diesem Erstgespräch zum Beispiel gefragt, wo und wie heftig die Schmerzen sind und wie lange sie bereits andauern; ob Sie Fieber, Kreislaufprobleme oder Atembeschwerden haben; oder ob es Verletzungen mit einem hohen Blutverlust gibt.

Wenn alle Daten erfasst sind, werden die Behandlungsdringlichkeit und die Reihenfolge der Behandlung festlegen. Diese Einordnung dient zugleich als Richtschnur, wie viel Zeit im Idealfall maximal bis zur ärztlichen Begutachtung verstreichen darf, ohne dass für Sie ein Schaden entsteht.  

Laufen viele Patienten gleichzeitig die Zentrale Notaufnahme an, können sich die Wartezeiten, besonders für nicht schwer erkrankte Menschen, noch einmal erhöhen. Umgekehrt gilt aber auch: Ist die Einrichtung nur wenig frequentiert, müssen auch die Personen mit nur leichten Beschwerden nicht lange auf ihre Behandlung warten. Grundsätzlich gilt: Immer so schnell wie möglich!

Kontakt

Ärztliche Leitung:
Dr. Klaus Revering

Pflegerische Leitung:
Patrick Sandfort

Telefon:
02501-17 0