Palliativstation

Liebe Interessenten,

im Jahr 2007 hat das Herz-Jesu-Krankenhaus, als erstes Krankenhaus in Münster, eine Palliativstation eingerichtet. Die Station hat sechs Betten, die Patienten sind in Einzelzimmern untergebracht. Auch Angehörige haben die Möglichkeit auf der Station zu übernachten.

Auf der Palliativstation des Herz-Jesu-Krankenhauses werden Patienten behandelt die an einer nicht heilbaren Erkrankung leiden, die bereits weit fortgeschritten ist und weiter fortschreitet. Die Patienten und ihre Angehörigen kennen die Diagnose. Der Erkrankungsverlauf geht in der Regel mit verschiedenen belastenden Symptomen einher, wie z. B. Schmerzen, Luftnot,  Übelkeit oder auch die Frage wie geht es weiter oft verbunden mit Angst vor dem was kommt.

Das alles ist belastend für den Patienten und für die Angehörigen. In dieser Situation ist die palliativmedizinische und palliativpflegerische Versorgung genau das Richtige. Belastende Symptome können gemildert oder beseitigt werden. Der Patient und seine Angehörigen erhalten eine adäquate Begleitung und Unterstützung im Prozess der Krankheitsverarbeitung.

Ermöglicht wird das durch die enge Zusammenarbeit von  Ärzten, Pflegefachkräften, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Physiotherapeuten und Musiktherapeuten. In enger Absprache des Behandlungsteams mit dem Patienten und auch seinen Angehörigen werden individuell angepasste Therapien zur Symptomlinderung eingeleitet. Dadurch wird die Lebensqualität gesteigert.

Das Behandlungsteam klärt die weitere Versorgung mit dem Patienten und seinen Angehörigen. Kann es nach dem Aufenthalt auf der Station wieder nach Hause gehen? Welche Hilfen und Hilfsmittel werden dort benötigt? Ist es sinnvoll die letzte Lebensphase im Hospiz zu verbringen? Ist ein dauerhafter Pflegeplatz nötig? Ist der Erkrankungsverlauf rasch fortschreitend, keine Verlegung mehr möglich? In dieser Situation wird der Betroffene mit seinen Angehörigen hier auf der Station bis zum Sterben begleitet.

Informationen zur Palliativmedizin finden Sie hier.

 

 

Ursula Hannay

Stationsleitung