Aktuelles aus dem Herz-Jesu Krankenhaus.

Minister Laumann in der Studiowelle

„No milk today, my love has gone away…“, so lautete der Introtitel der Studiowellensendung. Ganz so schlimm sollte es aber nicht kommen, als der NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann das Studio besuchte. Milch gab es trotzdem, als Zugabe zum Kaffee. Nicht ohne Grund spielten die Studiowelle-Crew den Ohrwurm von damals ab, es war der erste Song, der bei der Gründung des Krankenhausfunks vor 48 Jahren gespielt wurde. Dieses Mal aufgelegt von Michael Bisping in der Technik.

Rückblick ins Familiäre

In dem kleinen Dörfchen Birgte bei Riesenbeck war  der nun 59-Jährige aufgewachsen und in fester bäuerlicher Hand. „Wir waren zu dritt“, sagte er ins Mikrofon. „Und generations-übergreifend, wie es damals üblich war.“ Von den 25 Hektar konnte man in den Fünfzigerjahren ganz gut leben. Acht Kühe, sieben Sauen und natürlich die Nachzucht. Heute bewirtschaftet sein mittlerer Bruder Ludger den auf mittlerweile aufgestockten 100 ha-Betrieb mit Bullen- und Schweinemast. Karl-Josef Laumann, ganz der Münsterländer, erinnert sich, wie damals ein Schwein geschlachtet wurde. Üblich war, dass im Winter ein Wandermetzger von Hof zu Hof fuhr und damit für den Fleischvorrat der Bauersfamilie sorgte. Ein schöner Tag sei es gewesen, nicht aber der folgende, denn dann wurde die Wäsche, die beim Schlachtfest schmutzig wurde, im Schweinekessel gekocht. Eine mühselige Arbeit. Damit ging ein ganzer Tag weg.

Immer schon engagiert

Laumanns ältester Bruder wurde Techniker, er selbst Schlosser. Eine gute Idee für den Hof.
Was macht man sonst auf dem Lande? Man engagiert sich als Messdiener und in der Katholischen Jugendarbeit. Und Politik? Es habe Laumann geärgert, dass bei der Bundestagswahl 1972 Brand gegen Barzel gewonnen hatte. Hinzu kam, dass zu der Zeit der damals sehr alte Gemeinderat kein Jugendheim in Riesenbeck bauen wollte. Also gleich mit mehreren jungen Menschen rein in die Junge Union. 1979 setzten sie den Bau durch. Die SPD sei für Laumann nie in Frage gekommen. „Die CDU war Meinungsführer in der Bauernschaft“, sagte der tief im katholischen Glauben verwurzelte Landesminister.

Der Zwölf-Stunden-Tag des Ministers

Wie denn sein Tagespensum heute sei, fragten die Moderatoren Inga Kasparek und Robin Gaede. Zwölf Stunden Arbeit pro Tag sind Minimum. Die vielen Akten arbeitet er meist im Auto auf der 175 Kilometer-Fahrt nach Düsseldorf durch. Abends wieder in Birgte. „Ich habe die Gabe, überall schlafen zu können“, macht er ab und zu ein kleines Nickerchen zwischendurch. Was ihn fit hält.
Sonntags macht Laumann grundsätzlich keine Termine, außer Neujahrsempfänge wie dieses Jahr in Hiltrup.

Fit und entspannt durch Gartenarbeit

Fit hält ihn auch der große Garten mit Obst, Gemüse, während Hühner, Kaninchen und zwei Schweine ein Teil der Gartenarbeit übernehmen. „Die Schweine haben ein gutes Leben bei uns, bis sie abgeholt werden“, sagte der zweifache Großvater.
Heimat, das ist auch der Schützenverein. Es sei das einzige Fest, bei dem man alle Leute träfe. Zugleich sei es wichtig für den Zusammenhalt in der Bauernschaft. „Ich habe noch nie ein Schützenfest verpasst“. Nur damals, als der Bundespräsident gewählt wurde.

Für jeden ein passendes Ehrenamt

Das Ehrenamt ist ihm wichtig. „Wir müssen über das Ehrenamt reden, dass es Freude macht“, macht er sich stark für die freiwillige Arbeit, die auch erfüllend sein könne. Inzwischen etablierten sich neue Formen des Engagements. Es sei mehr projektbezogen wie die Arbeit in der Palliativ- und Hospiz-Bewegung zeige, die in NRW flächendeckend ist. Es sei für jeden etwas dabei, sei es im Sport-, im Heimatverein oder in der Umweltbewegung.

Ein Minister zum Anfassen

Froh sei Laumann, dass er als Politiker viele Menschen unterschiedlicher Herkunft kennen lernt.
Ein Minister zum Anfassen? Ja. Ein Minister, der Platt kürt? Ja. „Jeder Mensch träumt in seiner Muttersprache, ich in Platt“, lernte er erst in der Schule Hochdeutsch. Da verlief der Test der Moderatoren natürlich bei dem Thema "Masematte" nicht ins Leere. Ob die Übersetzung von Penunsen, Leeze oder Patte, kein Problem.
Der Eintrag ins Gästebuch am Ende der einstündigen Übertragung des Krankenhausfunks war natürlich ein absolutes Muss.

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