Sodbrennen

Sodbrennen kennt fast jeder. Meist macht es sich durch ein Brennen im Hals bemerkbar, etwa dann, wenn man zu fett oder zu viel gegessen hat. Das ist zwar unangenehm, aber meist nur von kurzer Dauer. Doch es gibt Menschen, denen eine Refluxerkrankung dauerhaft zu schaffen macht. Sie leiden unter unterschiedlichsten Beschwerden. Grund ist häufig ein Zwerchfellbruch (medizinisch: Hiatushernie).

Zur Diagnostik einer Refluxerkrankung dient in der Regel die Spiegelung von Speiseröhre und Magen (Ösophago-Gastroskopie). Bei dieser Untersuchung kann durch Entnahme kleiner Gewebeproben auch ein Speiseröhrenkrebs ausgeschlossen werden. Narbige Einengungen lassen sich hingegen manchmal besser mit einer Röntgen-Kontrastmittel-Untersuchung feststellen.

Wenn die Befunde der Spiegelung nicht ganz eindeutig sind, dann führen wir vor einer Operation eine Druckmessung (Ösophagus-Manometrie) und eine Säurebestimmung in der Speiseröhre (24-Stunden-pH-Metrie) durch. Dazu wird eine ganz dünne Messsonde über die Nase in den Magen eingeführt und dort über 24 Stunden belassen. Trotzdem können Sie in dieser Zeit normal essen und trinken.

Wenn die konservative Behandlung zu keiner Linderung der Beschwerden führt, die Medikamente unverträglich sind oder die Lücke im Zwerchfell sehr groß ist, muss eine operative Therapie in Erwägung gezogen werden. Das Herz-Jesu-Krankenhaus ist bei der minimal-invasiven Refluxchirurgie eine der führenden Kliniken in Deutschland. Bislang wurden im Hiltruper Krankenhaus weit über 2.000 Patientinnen und Patienten operiert.

Unsere Sodbrennen-Broschüre zum Download.

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