Donnerstag, 29.01.2026

Ein Begleiter mit Einfühlungsvermögen und Engagement

Im Rahmen einer feierlichen Heiligen Messe in der Kapelle wurde Diakon Andreas Garthaus in den Ruhestand verabschiedet. Es war ein bewegender Moment, der zeigte, wie viele Menschen er in den vergangenen Jahren berührt und begleitet hat.

Abschiedsgrüße und gute Wünsche überbrachte Dr. Wolfgang Kusch im Namen des HJK-Direktoriums zum Abschied von Seelsorger Andreas Garthaus in den Ruhestand.

Neben Weggefährten und Kolleginnen und Kollegen – darunter auch viele, die eigens aus dem Ruhestand kamen – waren auch zahlreiche Mitglieder der St. Clemens-Gemeinde anwesend. Die Heilige Messe zelebrierte Andreas Garthaus gemeinsam mit Pfarrer Ewald Spieker von St. Clemens.

Mit einem Augenzwinkern begann Andreas Garthaus seine Predigt und bemerkte, wie merkwürdig es sich anfühle, nun allen – und auch sich selbst – „good bye“ zu sagen. Im Mittelpunkt seiner Worte stand der originäre und unverwechselbare Wert einer Seelsorge, die in ihrer gelebten Wahrhaftigkeit spürbar ist und nicht zu einer Art „spirituellem Raumspray“ für besondere Anlässe werden darf. In seiner Predigt zur Lesung von der Heilung einer langjährig gekrümmten Frau griff er dieses Bild auf und sprach über die Lasten, die wir im Leben tragen, aber auch über die Bedeutung von Aufrichtigkeit und innerer Aufrichtung.

Seit 2017 war Andreas Garthaus als Seelsorger im Herz-Jesu-Krankenhaus (HJK). In dieser Zeit hat er mit viel Herz, Einfühlungsvermögen und Engagement Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende begleitet. Besonders seine kreativen Ideen haben das Miteinander im Krankenhaus bereichert und neue Impulse gesetzt. Unvergessen bleiben auch die von ihm organisierten Exerzitientage in Elkeringhausen, die viele Mitarbeitdende als wertvolle Selbsterfahrung in Gemeinschaft erlebt haben. Der Ärztliche Direktor Dr. Wolfgang Kusch überbrachte im Namen des Direktoriums herzliche Grüße und einen Blumenstrauß. Zudem trug er Verabschiedungsworte von Hanns Dieter Hüsch – dem Lieblingsschriftsteller von Andreas Garthaus – vor. Nach dem Gottesdienst gab es für alle die Gelegenheit für persönliche Worte und Geschenke.