Regenerative Knorpeltherapie

Wenn durch einen Unfall oder durch Abnutzung der Knorpel Schaden nimmt, dann kommt es auf eine schnelle Behandlung an. Eine frühzeitige Therapie ist deshalb so wichtig, weil ein Knorpelschaden ohne adäquate Behandlung schnell zu einer Arthrose führen kann.

Knochen, die miteinander ein Gelenk bilden, sind von dem so genannten hyalinen Gelenkknorpel bedeckt. Dabei handelt es sich um ein sehr spezialisiertes Bindegewebe, das sich durch druckelastische Eigenschaften auszeichnet. Es enthält einen hohen Anteil an Kollagen II – das unterscheidet den hyalinen Gelenkknorpel von anderen Knorpelstrukturen des menschlichen Körpers.

Im Gegensatz zu Knochen kann sich Knorpel jedoch nicht von selbst regenerieren. Man muss also als Erwachsener mit der vorhandenen Knorpelmasse sein Leben lang auskommen. Knorpel verfügt außerdem über keine eigene Blutversorgung, sondern die Ernährung erfolgt ausschließlich über Diffusion aus dem Gelenk.

In den vergangenen Jahren sind moderne Behandlungskonzepte entwickelt worden, mit denen sich Knorpel regenerieren lässt und mit denen man bei geeigneten Patienten sogar tiefgreifende Knorpelschäden wieder bessern kann. Unsere Klinik für Unfall-, Hand- und orthopädische Chirurgie am Herz-Jesu-Krankenhaus besitzt die Zulassung der Bezirksregierung Münster für die Durchführung von so genannten Knorpelzelltransplantationen.

Um abzuklären, ob dieses Verfahren auch für Sie infrage kommt, bieten wir eine spezielle Gelenksprechstunde vor. Anmeldungen hierfür sind unter der Tel.-Nr. 02501/172401 möglich.

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