Unfallchirurgie

Beim Fußballspielen kurz umgeknickt, bei einer Schwindelattacke im Bad ausgerutscht oder auf dem Fahrrad den Halt verloren: Vor Unfällen ist keiner gefeit, und sie können beim Sport, im Verkehr oder im Haushalt passieren. Mal muss dann ein Knochenbruch operativ versorgt werden, mal haben Sehnen und Bänder (etwa das Kreuzband) Schaden genommen. Am Herz-Jesu-Krankenhaus führen wir – mit Ausnahme der operativen Versorgung von Wirbelbrüchen – alle modernen Verfahren der Unfallchirurgie einschließlich der Arthroskopie der großen Gelenke und mikrochirurgischer Verfahren durch.

Die Unfallchirurgie endet bei uns aber nicht mit der Operation der verletzten Struktur. Ebenso wichtig ist die kompetente und konsequente physiotherapeutische Nachbehandlung. Und je schneller sie nach dem Eingriff einsetzt, umso rascher werden die Patienten auch wieder fit und umso besser beugt man Komplikationen vor, wie sie durch eine allzu lange Bettlägerigkeit entstehen können. Für die kompetente Mobilisierung steht in unserem Haus ein erfahrenes Team von Physiotherapeuten zur Verfügung. Durch eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Rehabilitationskliniken in der näheren Umgebung Münsters können wir außerdem jedem Patienten ein individuelles Nachbehandlungskonzept anbieten und so schnell für die bestmögliche berufliche und soziale Wiedereingliederung sorgen.

Übrigens: Das Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup erfüllt alle Kriterien des Traumanetzwerkes NordWest und ist als Partnerklinik anerkannt. Ziel dieses von der Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) initiierten deutschlandweiten Projekts ist die Verbesserung der Versorgung von Schwerverletzten.

Ausbildung und Karriere