Mittwoch, 04.02.2026

"Upgrade": HJK ist nun regionales Traumazentrum

Das Herz-Jesu-Krankenhaus Münster ist erstmals von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie als regionales Traumazentrum zertifiziert worden.

Freuen sich über den Erfolg: Stephanie Wensing (Pflegerische Leitung der Zentralen Notaufnahme) und Assistenzärztin Kira Mersjann (vorne v. l.), sowie (hinten v. l.:) OA Bastian Brinker, Prof. Dr. Benedikt Schliemann, Daniela Reker-Kühn (Qualitätsmanagement) und Chefarzt Dr. Klaus Revering (Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme).

Damit hebt sich das Krankenhaus sowohl durch die höhere Zahl der versorgten Patientinnen und Patienten als auch durch den Schweregrad der behandelten Verletzungen von seiner bisherigen Rolle ab. Bislang war das Haus als lokales Zentrum in das Traumanetzwerk NordWest eingebunden. Mit dieser Auszeichnung wird die hochqualifizierte, interdisziplinäre Versorgung schwerverletzter Patientinnen und Patienten durch ein Team aus Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Anästhesie, Radiologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie im HJK gewürdigt. „Dass uns der Sprung zum regionalen Traumazentrum gelungen ist, macht uns alle sehr stolz und unterstreicht die Bedeutung, die das Herz-Jesu-Krankenhaus für den wachsenden Süden der Stadt und das südliche Münsterland hat", freut sich Prof. Dr. Benedikt Schliemann, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des HJK. In der Vorbereitung auf die Zertifizierung wurden Abläufe optimiert und insbesondere zahlreiche interne und externe Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in großer Zahl auf die Versorgung Schwerverletzter rund um die Uhr vorzubereiten und immer für den Ernstfall gerüstet zu sein. „Eine starke Teamleistung trotz des ohnehin stressigen Klinikalltags und ganz viel persönliches Engagement aller Beteiligten, nicht nur der medizinischen Abteilungen, sondern auch unseres Qualitätsmanagements, haben dieses Ergebnis möglich gemacht", so Schliemann.